Die Burg Sümeg

10. 05. 2023 - 31. 12. 2024.
Burg Sümeg

Die Geschichte der Burg Sümeg.

Die Burg besteht aus drei größeren Einheiten, und zwar aus der äußeren Burg, der inneren Burg und der Hochburg. Der Aufbau lässt sich in mehrere Epochen gliedern. Der älteste Teil der Burg, das untere Geschoss des alten Turms der Hochburg, wo einst vermutlich ein oberer Turmteil aus Holz stand, wurde in den 1260er Jahren errichtet. Im 14. Jahrhundert -während der Regierungszeit der Anjou-Könige - trat eine Veränderung ein. Zu dieser Zeit wurden außer der strukturellen Verstärkung der Burg auch die Mauern der Hochburg und das obere Geschoss des alten Turms aufgebaut, sowie die vorhandenen Gebäude restauriert.

Der größere Ausbau der Burg erfolgte im Laufe des 15. Jahrhunderts während der Regierungszeit der Bischöfe Mátyás Gathalóczy (1440-1457), Albert Vetési (1458-1486) und des jüngeren János Vitéz (1489-1499). Zuerst wurde die größere Hochebene vor der kleinen Burg mit einer hohen Burgmauer umzogen. Während der Regierungszeit des Bischofs Vetési wurde der innere Torturm errichtet, und auf den südlichen Felsen der Burg wurden auch die Bauarbeiten des Palasts abgeschlossen. Der Aufbau des äußeren Torturms und der Burgmauer mit Bekrönung und Schießscharten erfolgte vermutlich später. Die Ausgestaltung der Kapelle verbindet sich mit dem Namen des Bischofs János Vitéz.

Mit den nächsten groß angelegten Bauarbeiten wurde dann begonnen, nachdem Veszprém im Jahre 1552 an die Türken gefallen, und das Bistum in die Burg Sümeg geflüchtet war. Die Arbeiten wurden unter der Leitung des Bischofs András Köves (1553-1568) und des Burgkapitäns Józsa Ormányi verrichtet. Zuerst wurde an der nördlichen Ecke der Burg eine zweigeschossige, große Bastei mit einem fünfeckigen Grundriss aufgebaut, die später nach dem Bischof Köves benannt wurde, darauf folgte der Umbau des Schlossflügels. Die Burg Sümeg wurde vom Bischof György Széchenyi (1648-1658) zum Bischofssitz eingeweiht, weiterhin wurde von ihm auch der Umbau des Schlossflügels im Barockstil veranlasst. Sein Nachfolger, Bischof István Sennyei (1659-1683) setzte den Bau der Burg fort, der äußere Torturm wurde verstärkt, darüber hinaus wurde eine hohe Bastei errichtet, die den Namen des Bischofs trägt. Die Geschichte der Bauarbeiten der Burg endet mit dem Bistum von Pál Széchenyi (1687-1710). Zu dieser Zeit wurden vermutlich - außer den Reparaturen - auch neuere Bauarbeiten verrichtet. 

Der Verfall der Burg nahm im nächsten Jahrhunderts seinen Anfang. Nach dem Freiheitskampf von Franz II. Rákóczi wurde die Burg 1713 in Flammen gesetzt, von da an war die Burg zweieinhalb Jahrhunderte lang dem Untergang ausgesetzt. 1957 wurde mit der Freilegung und Restauration der Burg begonnen, die 7 Jahre lang dauerten. Das Nutzungsrecht der Burg wurde in Privathand gegeben, seitdem wird sie sie ständig renoviert.

Am Fuße der Burg - am Eingang des Pferdestalls - ist das Reiterdenkmal von Georg dem Heiligen - ein Kunstwerk von Sándor Oláh - zu besichtigen.

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